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KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München; religiös, der Arzt im Kirchenjahr
Fastenzeit - auch für Ärzte
Willkommen auf der Homepage des KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München.
Die Ärztevereinigung KÄM setzt ihre Reihe zur Definition “Katholischer Arzt” fort, um den Bezug des katholischen Arztes zur kirchlichen Fasten- und Karzeit darzustellen:
Aktuelle Botschaft von Papst Benedikt XVI zur Fastenzeit 2010
: http://www.zenit.org/article-19738?l=german
Thema: Gerechtigkeit; Papst fordert „jedem das Seine zu geben – dare cuique suum“
Botschaft von 2009: http://www.dbk.de/aktuell/meldungen/01845/index.html
ACHTUNG - NEU: Seit 1.1.2010 heißen wir KÄM-Ärzte “BKÄ - Bund Katholischer Ärzte” (Deutschland). Diese Website wird schrittweise übertragen auf die neu gestaltete BKÄ-Website http://www.bkae.org . Dort finden Sie künftig auch die aktuellen Termine + Informationen
Basis:
- Weisungen der Kirche;
- Katechismus,
- gelebte Praxis – auch wenn das Fasten an sich heute leider abgewertet ist.
Die drei Säulen des Fastens: - Verzicht (Speisen, Fernsehen, Belustigung etc.) - Nebenmenschliche Beziehungen (Zeit und Almosen geben) - Verhältnis zu Gott: Mehr Zeit für Gebet (in Stille, in Gemeinschaft)
Vorschläge von Münchner KÄM-Ärzten am 2. März 2005 und von Dr. G. Winkelmann
1. In der Fastenzeit besteht kein Unterschied zum „normalen“ Menschen, jedoch: - mehr helfende Werke, - mehr Zeit für sich und den Patienten haben, - beten, - mehr geistige Kräfte suchen, sammeln, aufbauen, - fortfahren in der Weiterentwicklung als katholischer Christ (und Arzt) (Dynamischer Prozess)
2. Welche Forderungen ergeben sich für jeden KÄM-Arzt? - Seine Verantwortung im Beruf reflektieren, - Stille halten, - Sein Denken ändern und erneuern - Seine Beziehung zu Jesus Christus intensivieren
- Die Heilwirkung von Jesus Christus lebendig werden lassen
- Für den Arzt selber - Für seine Patienten und Angehörigen
- Fürbittgebet des Arztes für seinen Patienten - Vertrauen ins Gebet, welches heilen kann: o Innere Heilung o Äußere, physische Heilung
- Respekt vor dem Leben haben (Abtreibung, Euthanasie)
- Zeit für den Patienten haben - Bereit sein, sich bemühen, offen zu sein - Ein Gespür dafür zu bekommen, was Gott von einem will - Sich treu bleiben
3. Möglichkeiten, sich geistige Nahrung zu holen:
a) durch geeignete - Lektüre, - Radio- und Fernsehberichte (katholische Sender!)
b) durch den Besuch von - Gottesdiensten, auch werktags - Andachten, - Freitags-Kreuzweg, - Rosenkranz, - Anbetung des Allerheiligsten, - Beichte in der Kar- und Osterzeit,
Sich bemühen um Vereinbarkeit von geistlichem Leben und beruflicher Inanspruchnahme: - Praxis, lange Sprechstunden, - Notdiensten, Sonntagsdiensten, - Streß durch Notfälle und Überlastung
Vorschlag: Besuch einer Kirche / Hauskapelle als Arzt / Klinikarzt / Notarzt: - Frühmesse (z.B. in einem Kloster) - Werktags während der Hausbesuche, (kurz anhalten, 2-5 Minuten hineinschauen, kurzes Gebet / Anbetung) - In der Klinik / im Altenheim.
Liebe Kollegen, diese Punkte mögen Sie ermutigen zur gemeinsamen Aussprache und zu persönlichem Zeugnis, ...
Gerne höre ich von Ihnen und danke für weitere Vorschläge zu diesem Thema.
Unterhaching, den 29-3-2006 C: Dr. Gero Winkelmann, Prakt. Arzt, Leiter des KÄM -
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Einrichtung dieser Seite am 9-3-2006, gw, Fest der Hl. Franziska von Rom, last update am 17-2-2010
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