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KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München - FIAMC, Lourdeskongress 2010
Verbesserungsvorschläge für die internationale katholische Ärztearbeit
anlässlich des FIAMC-Ärztekongresses 2010 in Lourdes
Willkommen auf der Homepage des KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München
Lieber Arztkollege und Besucher*,
den nächsten FIAMC-Kongress 2010 in Lourdes möchten wir München und deutschen katholischen Ärzte nutzen, dringend nötige Verbesserungen zu lancieren, mit maßgeblichen Kollegen zu erörtern und zu beschließen. - Folgende Vorschläge im Detail am 28.8.2009:
Zum FIAMC-Kongress 2010 in Lourdes „Zukunft der katholischen Ärztearbeit national und weltweit“ 1. Entwurf für Vorschläge für eine intensivere katholische Ärztearbeit
Die heutige katholischen Ärztearbeit erscheint uns dringend verbesserungsbedürftig, insbesondere die Strukturen, die Strategien, das Bild in der Ärzteschaft Hierzu gehört eine generelle Aktivierung, Qualitätsverbesserung und eine Neuorientierung auf internationaler (FIAMC, FEAMC) und nationaler Ebene.
Die Leistungen von FIAMC und FEAMC und der meisten nationalen katholischen Ärztevereinigungen müssen auf den Prüfstand und bedürfen eines „Aggiornamento“, eines Updates und einer Qualitätssicherung. Mehr Vielfalt in der Einheit ermöglichen
Der FIAMC-Kongress 2010 in Lourdes ist eine gute Gelegenheit, die Zukunft der katholischen Ärztearbeit konkret in Angriff zu nehmen. Bitte erlauben Sie und die folgende konstruktive Kritik, die wir in tiefer Sorge und auch in großer Hoffnung den Funktionsträgern und Aktiven vortragen wollen.
a) Kritik an der Situation, eine Bestandaufnahme:
- Die katholische Ärztearbeit ist in der Ärzteschaft, den Medizinstudenten und der Kirche so gut wie unbekannt, - keine oder mangelnde Kontakte zwischen dem katholischen Arzt und der Kirche, den Fiamc- und Feamc- Vereinigungen,
- In manchen Ländern gibt es keine nationalen kath. Ärztevereinigungen (A, LUX, E), - nur ganz wenige Ärzte / Studenten sind an einer katholischen Ärztearbeit interessiert, - auch die meisten Priester sind mit dem Thema überfordert,
- der Welttag der Kranken (11.2.) und der Lukastag (18.10) werden offiziell nicht mitgefeiert, ebenso wenig wie die Gedenktage der heiligen Ärzte (mehr)
- katastrophale Öffentlichkeitsarbeit, - keine Werbung, - katastrophale, nicht aktuelle Internetauftritte, - Internetseiten meist veraltet und ohne Fremdsprachen, - keine offiziellen Reaktionen auf aktuelle Vorkommnisse,
- keine Stellungnahmen zu brennenden und „Außenseiter-„ Themen - Homosexualität, (mehr) - Verhütung, (mehr) Diskriminierung des Hl. Vaters (z.B. 2009 in München) - Hygienemaßnahmen zur Schweinegrippe (bei der Hl. Kommunion) mehr
- einseitige Förderung der Organspende (FIAMC-Tagung 11-2008 in Rom),
- mangelnde Religiosität und Spiritualität der Vereine + Mitglieder, - keine gemeinsamen Wallfahrten (Lourdes, Altötting, zu St. Kosmas & Damian, ...)
- keine internationale Zusammenarbeit / Kontakte / Network – Networking spürbar, - keine regionalen Aktivitäten erwünscht / gefördert / gefordert.
- keine oder nur minimale Lebensrechtsaktivitäten, kaum Zusammenarbeit mit den nationalen Lebens- rechtsvereinigungen.(mehr)
- keine Studentenarbeit (Universitäten, Kliniken!)
- keine Zusammenarbeit mit Apothekern, Pflegepersonal, Zahnärzten, Priestern, ...
- keine Wahrnehmung von: - regionalen oder weiteren nationalen katholischen Initiativen, - verschiedenen religiösen und medizinischen Strömungen - Randgruppen (St. Lukas-Ärztevereinigung, Münchner KÄM-Ärztevereinigung, ...) - liberalen Tendenzen (pro Pille, gegen „Rom“, kein Akzeptieren des Papstes, ..... - fehlenden Ärztevereinigungen in manchen Ländern (A, Lux, Südtirol, E, CDN) - dringend zu lösenden Problemen und der nötigen ärztlichen Antworten (“heiß” mehr)
- es gibt viele Themen, die gar nicht behandelt werden. - viele Zeichen der Zeit werden nicht erkannt und behandelt, - keine Antworten zu unbequemen Themen.
Als seit fünf Jahren arbeitende Ärztevereinigung in Deutschland (KÄM) fühlen wir uns als Vereinigung und auch mit den speziellen Themen durch die meisten Funktionsträger alleine gelassen und bemerken neben einem Schweigen eine gewisse Hilflosigkeit:
- keine Resonanz vieler ärztlicher und kirchlicher Funktionsträger auf nationaler und internationaler Ebene, - kein Interesse an unseren Vorschlägen und an brennenden Themen - keine Medienarbeit, - keine Reaktion auf die seit Jahren vorgebrachten Vorschläge (z.B. zur Aktualisierung der Websites...), - keine Aspekte des Lebensschutzes bei der Pro-Organspendetagung der FIAMC 2009 in Rom, zuvor auch beim FEAMC-Kongress in Danzig. Ärztliche Lebensrechtler waren nicht erwünscht.... - - keine moderne, aktive Ärztearbeit, - keine Aufbauarbeit, man akzeptiert den Status quo (A, Südtirol, BRD)
- Nicht-Wissen, fachliche + spirituelle Überforderung der meisten Ärzte, - Kein (großes) Interesse an Wallfahrten und religiösen-katholischen Themen.
b) Umsetzung der Vorschläge für eine zukünftige weltweite Ärztearbeit in L.
1) - In allen Ländern und im FEAMC-Vorstand (mehr) sollen Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet, beraten und der Vollversammlung in Lourdes vorgelegt werden,
2) - In Lourdes soll die FIAMC-Vollversammlung und alle interessierten Vereine / Persönlichkeiten beraten und über die zukünftige, verbesserte katholische Ärztearbeit beraten und entscheiden. 3) - In Lourdes sollen FIAMC-Arbeitskreise (s.u.) installiert werden, die dann auch bei FEAMC und in den einzelnen Nationen arbeiten sollen.
c) Verbesserungsvorschläge:
1) FIAMC- und FEAMC-Vereine: - Eine offizielle Mitgliedschaft für alle katholischen Ärztevereinigungen guten Willens ermöglichen - Auch “Randgruppen” erkennen, ansprechen, einladen und kollegial, brüderlich aufnehmen, - alle nationalen katholischen Ärztevereinigungen müssen Aufnahme finden, - Wegen der verschiedenen Strömungen und Meinungsverschiedenheiten ist es nicht möglich, national grundsätzlich mit einer Stimme zu sprechen, - Kooptierte Mitgliedschaft von einzelnen Persönlichkeiten und Initiativen.
2) FIAMC muss ihre Ziele und Aufgaben neu definieren:
- FIAMC muss Motor und Leitung sein: international, kontinental, national - Funktionierendes internationales Sekretariat und Direktorium, - Gemeinsame katholische Ärztearbeit auf internationaler Ebene tut Not, man muss sie als Arzt und Christ spüren und dazu motiviert werden.
- Hierfür könnten folgende „Arbeitskreise“ auf allen Ebenen dienen, die in Lourdes installiert werden dann auch untereinander kommunizieren sollten:
o Öffentlichkeitsarbeit (Werbung, Medien, Pressearbeit) o Medizinstudenten + Universitäten o Klinikärzte,
o Lebensrecht (Abtreibung, Euthanasie, Hirntod, Bioethik)
o Sexualität (Verhütung, NER, HIV
o Website (Internet-Arbeit, fremdsprachige Services)
o Internationale Aspekte + Zusammenarbeit, Networking („Außenministerium“)
o Wissenschaftlicher Service, z.B.
§ Weiterbildung, Forschung, Literaturservice § incl. Übersetzung wichtiger Artikel und Verlautbarungen § Vortragsangebote (Fortbildung für Ärzte, Kirche, ...) § Meinungs- und Willensbildung (für Ärzte, Universitäten; Kirche, Priester, Gemeinden)
o Religiös, spirituell § Kontakt zur Kirche, zu Priestern, Seminaren § Gebet, Seelsorge für Ärzte § Wallfahrten
o Kontakte zu anderen Religionen (evang. Orthodox., ) (Kirche, Ärzte)
o Kontakte zu Zahnärzten, Militärärzten, Notärzten, Klinikern, Apothekern, Pflegekräften, Psycho- therapeuten, Heilpraktikern, .....
o Aktuelles, Task Force für sofortige Intervention § Reaktion auf „heiße Themen“, § Verhaltenstipps zur Hygiene (Schweinegrippe etc.) § Pressearbeit, § ärztliche Meinung und Willensbildung § Antworten auf gesellschaftliche Strömungen
o Vereinsmanagement § Aufbau- und Missionsarbeit § Vom Umgang innerhalb der Vereinigung · Mit verschiedenen Strömungen und Meinungen · Kein Herausekeln von konservativen Kollegen
Bitte korrigieren und ergänzen Sie diesen 1. Entwurf, der baldmöglichst übersetzt und an alle FIAMC- und FEAMC-Funktionäre und Verantwortliche versandt werden sollte, damit noch für das Tagungsprogramm im Mai 2010 entschieden werden kann.
Vielen Dank für Ihren Beitrag für eine bessere, weltweite katholische Ärztearbeit!
Mit allen guten Wünschen und mit freundlichen Grüßen aus München + Lindau
(Dr. Gero Winkelmann + Dr. Karl Steudel, Lindau)
Weitere Verbesserungsvorschläge, die wir bisher unterbreitet haben:
Zur FEAMC-Tagung 2008 in Danzig mehr
Zur Fiamc-Tagung 2006 in Barcelona mehr
(Eigentlich traurig, dass wir immer wieder solche Initiativen starten müssen....)
Vielen Dank für Ihren Besuch und Ihr Interesse. Mit freundlicher Empfehlung
gez. Dr. Gero Winkelmann, Leiter des KÄM
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