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KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München
Kritische Fragen an Katholiken -
insbesondere an katholische Ärzte und Medizinstudenten
Willkommen auf der Homepage des KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München.
Liebe interessierte Besucher und Arztkollegen*,
zum Thema “Kritik “ möchten wir auf folgende Seiten hinweisen:
- 1) lieber eine “christliche” als eine rein katholische Ärzteinitiative betreiben? mehr
- 2) Kritische Fragen zur katholischen Haltung und Ausrichtung von KÄM mehr
Um die Münchner Ärztevereinigung KÄM und die dadurch vielleicht sichtbare christlich-katholische Aufbruchbewegung besser verstehen zu können, möchten wir einige provokante Fragen aufstellen.
ACHTUNG - NEU: Seit 1.1.2010 heißen wir KÄM-Ärzte “BKÄ - Bund Katholischer Ärzte” (Deutschland). Diese Website wird schrittweise übertragen auf die neu gestaltete BKÄ-Website http://www.bkae.org . Dort finden Sie künftig auch die aktuellen Termine + Informationen
a) Grundsätzliche Fragen:
- Gibt es “den katholischen Arzt”?
- Wissen Sie von “katholischen Ärzten” in Ihrer Gegend? Wenn ja, wo und wie?
- - Haben SIE schon einmal den Begriff “Katholischer Arzt” gehört oder an ihn gedacht?
- - Warum hört man so wenig von “katholischen Ärzten” ?
- - Wie unterscheidet sich ein katholischer Arzt von anderen Ärzten?
- - Wie ist ein katholischer Arzt erkennbar?
- - Welche Anforderungen werden an einen katholischen Arzt gestellt?
- - Welche spezifischen Aufgaben hat ein katholischer Arzt?
- - Braucht die Welt, brauchen die Patienten “katholische Ärzte” ?
- - Welche Schwierigkeiten hat heute ein katholischer Arzt zu überwinden?
- - Wie sollte sich ein katholischer Arzt in der Gesellschaft bewegen?
b) KIRCHE & ARZT:
- - Was erwartet die Kirche von ihren katholischen Ärzten?
- - Welche Aufgaben hat ein katholischer Arzt
- in der Kirche, in der Gemeinde, in der Ärzteschaft?
- - Inwiefern fördert die Kirche ihre katholischen Ärzte? Was fordert sie von ihnen?
- - Ist es ihr heutzutage überhaupt recht, wenn es praktizierende Katholiken unter ihnen gibt, die aktiv in der Kirche mitwirken?
- - Wie kann die Spannung zwischen rom-treuen und rom-kritischen sowohl auf ärztlicher, als auch auf ortskirchlicher Seite erkannt und überwunden werden?
- - Wie gehen wir mit unseren Kollegen und Brüdern vom traditionalistischen Ritus um?
c) Gibt es heiße Themen für einen katholischen Arzt?
Ja, natürlich, und zwar eine ganze Menge! (mehr)
1. Steht er wirklich hinter der Aufhebung des Verbots künstlicher Verhütung durch die “Königsteiner Erklärung” (katholische Bischöfe in den deutschsprachigen Ländern, 1969)? Weiß er, dass das Verordnen künstlicher Verhütungsmittel eben gerade die Promiskuität und ungewollte Schwangerschaften fördert?
2. Das Verbot künstlicher Befruchtung und derartiger Manipulationen?
3. Akzeptieren des umstrittenen Hirntodmodells bei der Organtransplantation, obwohl das Herz schlägt und sich die Seele noch im Körper befindet? (mehr)
4. “Wertneutrale” Schwangerschaftskonfliktberatung? (Der Ausstieg der katholischen Kirche aus der staatlichen Schwangerschaftsberatung wird von KÄM begrüßt.)
5. “Wie passt die PLASTISCHE und ÄSTHETISCHE CHIRURGIE in ein katholisches Arztleben?” (Anfrage einer Münchner Chirurgin): Ja, natürlich!
Die Ärztegruppe “KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München” will versuchen, Antworten zu diesen Fragen zu erarbeiten und zu geben. Auf den Monatstreffen wollen wir versuchen, diese Fragen zu beantworten und die Ergebnisse hier veröffentlichen.
d) Wirkt KÄM nicht auch auf bundesdeutscher Ebene? (Siehe eigene Seite). Kurz: Ja, gerne! Immer mehr interessierte Ärzte melden sich bei uns. Wir Münchner katholischen Ärzte haben, was vorauszusehen war, unter engagierten christlichen Kollegen eine Tür aufgestoßen und sind seit 2005 dabei, auch außerhalb von München mit dem neuen Arbeitskonzept (mehr) regionale Ärztekreise in ganz Bayern (mehr) und Deutschland (mehr) zu initiieren.
Sogar aus Österreich (mehr) und seitens anderer Konfessionen (mehr) zeigt sich lebhaftes Interesse.
Inzwischen gibt es einen eigenen Ärztekreis in INGOLSTADT. Und in AUGSBURG und KÖLN laufen bereits die Vorbereitungen für eine neue Ärztegruppe. Demnächst möchten wir auch die Gegend um REGENSBURG und das ALLGÄU ansprechen.
e) KÄM-Ärzte und Ökumenismus.
Die KÄM-Initiative zielt auf eine Förderung katholischer Werte ab. Siehe unsere Sonderseite mehr
Daher liegt es nicht im Sinne der Ärzte, primär evangelischen und nicht katholisch- praktizierende Ärzte (mehr) anzusprechen. Innerhalb der vergangenen Jahre konnte man feststellen, dass viele katholische Ärzte nicht mehr mit ihrer Kirchen verbunden sind und “Offenheit” fordern.-
KÄM möchte als katholische Organisation Zeugnis geben, katholische Werte zu leben (mehr) und mit dem Papst und dem Lehramt der katholischen Kirche verbunden sein, jedoch im Rahmen des Möglichen mit andersdenkenden Arztkollegen zusammenarbeiten.
AKTUELL: Ausstellung auf dem “2. Christlichen Gesundheitskomngress 2010 in Kassel” mehr
f) KÄM- und KÄD-Ärztevereinigungen
- wann arbeiten sie zusammen?
Auf dem FIAMC-Ärztekongress am 13. Mai 2006 in Barcelona wurde zwischen beiden Vorsitzenden (Dr. Gero Winkelmann und PD Dr. R. Giertler) vereinbart, eine Zusammenarbeit und insbesondere ein Zusammengehen beider Ärztevereinigungen anzustreben.
Auch von FIAMC- und FEAMC-Seite wurde die KÄM-Ärztevereinigung gebeten, sich der KÄD- Ärztevereinigung anzuschließen, weil in jedem Land nur jeweils eine Ärztevereinigung von Rom anerkannt wird.
Gerne! Wir beten auch weiterhin dafür, dass die unterschiedlichen Auffassungen und Arbeitsstile sich segensreich unter einem Dach vereinen lassen! Denn im Mai 2009 wurde uns mitgeteilt, dass derzeit keine Zusammenarbeit möglich ist.
Interesse an näheren Informationen oder an einer Mitarbeit? Bitte weiterlesen auf der Sonder-Seite
Bitte lassen Sie von sich hören: Tel. 089 - 6150 1717, info-kaem@arcor.de
Vielen Dank + mit freundlicher Empfehlung
gez. Dr. Gero Winkelmann, Leiter des KÄM
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