Kritisch

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KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München - Kritische Fragestellungen

Kritische Erfahrungen und Probleme

als katholische Ärztevereinigung

Willkommen auf der Homepage des KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München.

 

Liebe interessierte Besucher und Arztkollegen,

in der täglichen Vereinsarbeit werden immer wieder Probleme sichtbar, die den katholischen Arzt von heute und insbesondere die neue Ärzteinitiative KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München - betreffen.

 

                                                                                                   ACHTUNG - NEU:                                                                           Seit 1.1.2010 heißen wir KÄM-Ärzte  “BKÄ - Bund Katholischer Ärzte” (Deutschland).              Diese Website wird schrittweise übertragen auf die neu gestaltete BKÄ-Website  http://www.bkae.org .                 Dort finden Sie künftig auch die aktuellen Termine + Informationen.

 

1) Seit den ersten Tagen der Ärztevereinigung (2004) werden an den KÄM immer wieder folgende                     “Wünsche” herangetragen (als Begründung für das Nicht-Mitmachen-Können):

  • Man solle sich lieber “christlich” nennen und nicht “katholisch”. mehr
  • der Begriff “katholisch” ist leider negativ besetzt, vielfach ein Reizwort, sogar ein Tabu.
  • Mehrere Kollegen
    • nehmen Anstoß an einer gezielt katholischen Haltung und Ausrichtung,
    • können sich nicht anschließen, weil sie liberale, progressive Strömungen bevorzugen:
      • Öffnung des Priesteramtes für die Frau,
      • Zulassung verheirateter Viri probati zum Priesteramt,
      • künstliche Empfängnisverhütung ( = Kondom) in Afrika zum Schutz vor AIDS,
      • künstliche Verhütung abzulehnen sei “fundamentalistisch” (Südtiroler Ärzte)

KÄM-DZ Kath. Oliva EröffnGD KL 9-08    

     2) Manche katholische Kollegen scheinen Schwierigkeiten zu haben mit                der bewusst religiös-katholischen Ausrichtung des KÄM:

  • - dem Besuch einer heiligen Messe vor dem Ärztetreffen
  • - einer Anbetung des Allerheiligsten im Rahmen des Monatstreffens,
  • - Gebeten und Fürbitten zu Beginn der Ärztetreffen,
  • - Rosenkranzgebet (vor der Hl. Messe wie z.B. in Ingolstadt mehr)
  • - einer Ärztewallfahrt in die nächste Umgebung oder anderswohin (Padua, Lourdes, ...)
  • - Gelegenheit zur Beichte + Seelsorge (z.B. vor dem kath. Ärztetreffen), ...

     Foto: Einzug der Priester in die Kathedrale von Danzig-Oliva beim Eröffnungsgottesdienst beim Europ.               FEAMC-Ärztekongress 2009 (Dr.Wi, 9-09) - Katholische Ärzte sind gerne katholisch und sind eng                 verbunden mit der katholischen Kirche -in aller Welt.

 

3) Geringes Interesse und Sensibilität gegenüber Lebensrechtsfragen. Nur wenige Ärzte engagieren         sich in der Lebensrechtsbewegung München und bundesweit. (mehr)

4) Priester, Klinikpfarrer, Pfarreien, Klöster, kirchliche / katholische Vereinigungen scheinen mit            dem Anliegen einer Zusammenarbeit und einer Information ihrer Ärzte über die KÄM-Ärzteinitiative                 überrascht und überfordert zu sein. Wir erhalten nur minimal Antwort auf unsere Anfragen nach dort                bekannten katholischen Ärzten oder nach Möglichkeiten zur Versammlung.

5) Sogar sehen wir uns gelegentlich den Vorwurf von “dogmatischer” Haltung ausgesetzt.. - Dies macht uns traurig und verunsichert uns, denn gerade von katholischer und priesterlicher Seite sind eine derartige Geringschätzung fast beleidigend und destruktiv. Kann man sich dann in solch einer Atmosphäre noch wohl und geborgen fühlen?

Als ‘gerne katholische Ärzte’ fragen wir uns:

  • a) Sind solche Haltungen und Befürchtungen spezifisch für den heutigen “katholischen” Arzt? Oder           vielmehr für den Katholiken allgemein?
  • b) Gibt es heute überhaupt noch genügend ‘katholische’ Ärzte?
  • c) Warum sind bei kirchlichen Institutionen und Christen so gut wie keine katholischen Ärzte                       bekannt?

Jetzt wird verständlich, dass es schwierig ist, alle katholischen Kollegen anzusprechen, zur Teilnahme an der katholischen Ärzteinitiative KÄM zu motivieren und mit “ins Boot” zu holen.

KÄM möchte sich jedoch nicht dem Zeitgeist anpassen und bewusst keine liberale Haltung praktizieren

KÄM hat weder den Willen, noch Zeit und Kraft für unfruchtbare Diskussionen und Auseinandersetzungen mit fundamentalen Glaubensdingen. KÄM-Mitglieder wollen einfach katholisch und glaubensfroh sein und wirken.

Noch einmal sei deutlich gesagt: Trotzdem sind im Glauben unsichere und kritische Kollegen bei KÄM willkommen, wenn sie den Willen haben, das Wesentliche zu sehen und zu praktizieren:

  • Gemeinschaft als katholische Ärzte,
  • zu einem Katholischsein selber und als Verein zu stehen,
  • alles zur höheren Ehre Gottes,
  • zusammen mit und in der Kirche.

Ein Ziel des KÄM ist es daher auch,

  • all diese religiösen, konfessionellen Probleme anzusprechen und
  • den katholischen Arztkollegen Hilfestellung bei deren Überwindung zu geben,
  • ihnen zu mehr Freude am Glauben zu finden,
  • ihnen Mut zu machen, gerne katholisch zu sein (Ihre Patienten wünschen dies von Ihnen!)

Vielleicht hören sich die Zweifler und Skeptiker einmal die Vorschläge und Wünsche unserer nicht- ärztlichen Mitchristen an:  Seite

 

Gerne bleiben wir mit Ihnen in Verbindung  (Kontakt).  Mit freundliche Empfehlung

gez. Dr. Gero Winkelmann,

Begründer der KÄM-Ärztevereinigung

 

Interesse an näheren Informationen oder an einer Mitarbeit? Bitte weiterlesen auf der Sonder-Seite

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Einrichtung dieser Website am 26-10-2005 , gw, last update  11-2-2010