Paedophilie

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KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München   -   Sexualität

Pädophilie

Sexueller Missbrauch von Kindern und Heilungsmöglichkeiten

                   Willkommen auf der Homepage des KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München

Lieber Arztkollege und Besucher*,

lassen Sie uns dieses Tabuthema offen und konstruktiv angehen, denn wir möchten Ihnen zurufen: Es geht um HILFE für alle leidenden Beteiligten.

                                                               ACHTUNG - NEU:                                                                     Seit 1.1.2010 heißt die KÄM-Ärztevereinigung   “BKÄ - Bund Katholischer Ärzte”                                   (Deutschland). Diese vorliegende Website wird schrittweise übertragen auf die neu                                     gestaltete BKÄ-Website http://www.bkae.org . Dort finden Sie künftig auch die aktuellen                        Termine + Informationen.

 

Nachstehend folgende Informationen zu diesem Thema:

     1. Impulsreferat zum Thema “Sexueller Missbrauch” , siehe unten

     2. Heilung                          mehr

     3. Heilungsgebete               mehr

     4. Hilfe bei Pädophilie           mehr   NEU

 

1)   Nachstehend eine Mitschrift eines Impulsreferates in Radio Horeb München**

a) Definition + Vorgang:

Sexueller Missbrauch eines Kindes vor seiner Geschlechtsreife zwecks sexueller Befriedigung eines / einer Erwachsenen oder Jugendlichen;

Anschauen (nackt), streicheln, berühren, später sexueller Kontakt - über mehrere Jahre lang.

 

b) Epidemiologie:

Betroffen sind 25% der Frauen und 8% der Männer, die in ihrer Kindheit sexuell missbraucht worden sind. Es herrscht in einem großen Teil unserer Bevölkerung große Not, da viele Menschen von früher her betroffen sind.

Opfer sind Mädchen und Buben, die von Männern und Frauen belästigt werden.

Täter sind keine Fremden, sondern Verwandte und gute Bekannte der Familie

 

c) Pathologie:

Die Verwandten / bekannten schleichen sich langsam in das Vertrauen des Kindes ein und bauen langsam ein sexuelles Verhältnis auf. Die Kinder werden langsam in den Bereich solch einer Sexualität hineingeführt, ihr natürliches Schamgefühl wird langsam zurückgedrängt.

Keine direkte, körperliche Gewalt, vielmehr versteckte Gewalt (Drohungen, Hervorrufen von Ängsten) mit der Folge, dass das Kind schweigt, die Übergriffe innerlich verdrängt und aus dem Bewusstsein streicht, sich auch später nicht erinnert.

Sexualität wird jedoch jetzt und künftig als ekelerregend empfunden.

Schwere Verletzung dieser Seele

NEU:

  • Missbrauch durch Gleichaltrige,
  • frühe Sexualisierung durch die Medien,
  • durch Gruppenzwang in der Schule

d) Folgen I.

  • Das kindliche Vertrauen wurde missbraucht,
  • daher Verlust des Vertrauens gegenüber Anderen,
  • das Kind fühlt keine Geborgenheit mehr
  • das Kind öffnet sich nicht

e) Folgen II.

  • Weckung der sexuellen Lust,
  • SUCHT: Bindung an di sexuelle Lust über lange Zeit,
  • der sexuelle Bereich wird vom Kind als böse, negativ gewertet - für immer!
  • Gefühl der Angst + Ekel vor dem Mann, nachfolgende Frigidität:
    • Durch zerstörtes Urvertrauen Angst vor Bindung an den Ehepartner
    • der sexuelle Missbrauch von früher wird aus dem Gedächtnis verdrängt
    • keinerlei selbstlose Liebe als Partner mehr möglich
  • Schuldgefühle werden ständig mitgetragen (z.B. sich damals nicht gewehrt zu haben),
  • Verletzung des Selbstwertgefühles
  • Auch als Erwachsene (-r) bleibt das Opfer in der Sex-Sucht gefangen, viele landen in Bordellen.
  • Das Gift der Selbstzerstörung wirkt weiter:
    • Ständige Erinnerungen,
    • die schmerzenden, seelischen Wunden sind weiterhin offen,
    • Aggressionen gegen sich und den Täter

f) Heilung  - siehe Sonderseite

 

Empfehlenswerte Links: mehr

 

Vielen Dank für Ihr Interesse und mit freundlicher Empfehlung

gez. Dr. Gero Winkelmann, Leiter des KÄM

 

 

** Vortrag von Friedrich Rabolt, Hagiotherapeut, Landau, am 18.10.2007 in Radio Horeb München (Lebenshilfe, www.horeb.org); Mitschrift von Dr. Gero Winkelmann

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IInstallation dieser Seite am 18-10-2007, Gedenktag des Hl. Lukas, Evangelist und Patron der Ärzte gw, last update am 22-2-2010